Wie ein Haar durch die Milch

Ein Gedicht der Kaiserin Elisabeth von Österreich, notiert im DAS POETISCHE TAGEBUCH.

„Ich will meine Stimme erheben
Und laut zu Jehova auffleh’n,
Er möge in Gnaden es geben,
Dass ruhig meine Tage vergeh’n.

Er möge in Frieden sie ziehen,
Wie sanft durch die Milch zieht ein Haar,
Und lobsingend auf meinen Knien,
Will preisen ich ihn immerdar.“