Wie ein Haar durch die Milch – Ein Gedicht der Kaiserin Sisi (1887)

Wie ein Haar durch die Milch

„Ich will meine Stimme erheben
Und laut zu Jehova auffleh’n,
Er möge in Gnaden es geben,
Dass ruhig meine Tage vergeh’n.

Er möge in Frieden sie ziehen,
Wie sanft durch die Milch zieht ein Haar,
Und lobsingend auf meinen Knien,
Will preisen ich ihn immerdar.“

Das Gedicht Wie ein Haar durch die Milch der Kaiserin Elisabeth von Österreich, notiert im DAS POETISCHE TAGEBUCH im Mai 1887.

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Autor: Veröffentlicht im: 2022/10Zuletzt aktualisiert im: 2023/11Kategorien: LiteraturSchlüsselwörter: Aufrufe: 404