In den letzten zwei Wochen wurde das Feld zwei Male besucht, das Jäten kostete dann einige Stunden Arbeit. Gießen musste man nur wenig, da es in dem Zeitraum eh ab und zu regnete. Heute, am Tag 30 des Abenteuers, ist die Parzelle schon halbwegs grün. Es wächst alles gesäte und sogar noch ein paar Pflanzen dazu, die mit ihrem überraschenden Erscheinen die Vielfalt der Arten hier bereichert hatten – zum Beispiel der Borretsch. Spinat demgegenüber hat seine Karriere gerade beendet: Es wurde geerntet und schließlich aus dem Boden gerissen, um Platz für die Kürbisse zu schaffen.

Was die Tierwelt angelangt, zwei neue Insektenarten konnten entdeckt werden, wobei deren Namen, wie es öfters vorkommt, mir derzeit nicht bekannt sind. Das letzte erwähnenswertes Ereignis betrifft ein Ameisenhaufen, der versehentlich beim Entfernen von Spinat entdeckt wurde. Jetzt regnet es aber erneut und zwar immer intensiver. Ich gehe also langsam nach Hause, mit einem Korb der letzten noch essbaren Spinatblätter.